Dienstag, 5. Februar 2008

SPD fordert Sozialismus für Kinder.

Kinderfreibetrag kürzen um Kinderarmut zu bekämpfen. Da behauptet der Genosse Jüttner, Kindergeld und Freibetrag würde nutzlos verpuffen, da die Eltern das Geld für eigenen Bedürfnisse ausgeben. Richtig Herr Jüttner. Darauf kann es natürlich nur eine Antwort geben, den Sozialismus im Kinderzimmer, wenigstens für die lieben Kleinen soll der Traum des Trierer Corpstudenten Karl Marx endlich Wirklichkeit werden. Statt Geld gibt es jetzt Schulspeisungen und Sachleistungen, toll. Endlich wird der Sozialismus in Maoistischer Tradition von ganz unten eingeführt, wir fangen bei den Kleinsten an, die können sich ja schließlich nicht wehren.
Nach einer Schulzeit ohne Kontakt zu schnödem Mammon werden die so herangezogenen Jungsozialisten sicherlich hervorragende Vorreiter für die Revolution abgeben, sozusagen die von oben verordnete Revolution von unten, ob das jetzt noch rein maoistisch oder marxistisch ist lässt sich nicht mehr klären, auf jeden Fall gibt es dann endlich Revolution. Mit Revolutionen kennt der Sprecher der Arbeitsgruppe Kinderarmut Wolfgang Jüttner auch besonders gut aus, er hat eindrucksvoll bewiesen, dass links von der Linkspartei noch reichlich was zu holen ist. Von Jüttner lernen heisst siegen lernen, herzlichen Glückwunsch. Von den armen nehmen um es ihnen so wieder zu geben, wie man es für richtig hält, wunderbar, besser kann Sozialismus nicht funktionieren.

Montag, 4. Februar 2008

Kamelle Helau und anderes gedöns.

Die Jecke Zeit geht in ihre heisse Phase und ab Mittwoch haben wir endlich wieder Ruhe vor dem närrischen Treiben. Karnevalssitzungen haben ja etwas von einem humorigen Reichsparteitag, der Büttenredner hält als reimender Göbbels eine nette Ansprache und dazu gibt es schmissige Marschmusik und Uniformen. Wer das ganze treiben ablehnt wird dann von der Pappnasen SS als Humorlos beschimpft und ausgewiesen. Gerade aus diesem Grund kann man in Ostfriesland zur Karnevalszeit viele Flüchtlinge aus den Hochburgen der Deppen erblicken. Verstört kommen sie in langen Trecks die A 31 hinunter und suchen verzweifelt Schutz auf den Inseln oder in ruhigen Landlagen um nur ja nicht in die Fänge der Humorfaschisten zu gelangen. Wir nehmen alle die es sich leisten können gerne auf und geben ihnen Obdach, bis die besoffenen wieder abgezogen sind.

Die frage ist nur, wann schreitet die UN ein? Wann wird diesem Treiben, daß alljährlich tausende normale Menschen in die Flucht schlägt endlich auch international geächtet? Reicht es nicht dass in der Tagesschau das Männerballett die Trunkenmariechen seine behaarten Beine in die Kamera hält? Ist es nicht genug, dass jegliche Form von Sprach und Bildästhetik mit Füssen getreten werden? Wann kommen endlich Blauhelmsoldaten? Wo bleibt die Hilfe für die normalen Rheinländer? Wann hat die Verblödung ein Ende? Fragen über Fragen. Handeln sie Herr Mun.

Mal wieder ein Evergreen



Dazu fällt mir nix mehr ein.

Sonntag, 3. Februar 2008

Koch gibt Wahlkampffehler zu.

Na da ist aber die Realität wohl wie eine Bombe eingeschlagen Roland Koch gibt Wahlkampffehler zu, die starke Konzentration auf Ausländerkriminalität hat von der guten Bilanz der Landesregierung abgelenkt.
Jetzt scheint die Verweichlichung in der Politik auch in Hessen angekommen zu sein, kriminelle Ausländer sind das falsche Thema. Politisch korrekt müsste es heissen, "Aufgrund gesellschaftlicher benachteilugung stärker gewaltbereite Jugendliche mit Migrationshintergrund", leider passt das nicht auf ein Wahlplakat.
Nun hat also auch der letzte aufrechte Recke einer konservativen Politik in der BRD Kreide gefressen, schade. Was kommt als nächstes, wenn man nicht jetzt handelt? vielleicht gewaltbereite katholische Rentner welche in kleinen Dörfern leben? Wer weiss das schon, denn so lange keiner Verrohung und Verschandelung entschieden entgegentritt, so lange wird es weiter bergab gehen. Was war der Wahlkampf von Herrn Koch doch für ein Bild von Poesie und Anständigkeit. "Ypsilanti und Al Wazir verhindern!" Was für ein Wahlslogan, genau denn von Al Wazir und Ypsilanti ist es kein weiter Weg mehr zu Hussein und Bin Laden. Deswegen die deutsche Sicherheit wurde in Hessen verteidigt, vielen Dank Herr Koch. Leider waren die Wähler zu engstirnig um sie zu verstehen.

Montag, 14. Januar 2008

Tee

Ein Kulturgut und seine Zerstörung.
Als Ostfriese bin ich froh und stolz einer der größten Teetrinkernationen dieser Welt anzugehören. Seit einigen Jahren ist der Tee nun auch in Deutschland massiv auf dem Vormarsch, er gilt als gesund und verträglich, als besser als Kaffee, eigentlich sollte mich das freuen, endlich kann ich überall Tee kaufen. Das Gegenteil ist der Fall ich bin stink wütend. Gestern durfte ich es wieder erleben frohen Mutes bestellte ich in einem Kaffee einen Assam und was bekam ich? Eine Tasse mit lauwarmem Wasser in die ich einen Teebeutel halten sollte. Was für eine bodenlose Frecheit, klar das ausserhalb von Ostfriesland nur Weicheier und Pädagogen Tee trinken, dass kann kein Mensch ertragen.

Eine weitere Unsitte sind die neuen Wohlfühl Tees Morgengruß oder Yogitee, ach wie sie alle heissen. Rotbusch mit Sanddorngeschmack, Rotbusch ist ein Rosenartiges Gewächs aus Südafrika und Sanddorn ein Unkraut, welches auf den ostfriesischen Inseln für dumme Touristen angebaut wird, tolle Kombination.

Das wichtigste am Teetrinken, dass was der zentrale Punkt beim Tee ist vergessen die Gutmenschen und Gesundheitsfanantiker, Zeit. Teetrinken kostet Zeit ein Teebeutel widerspricht aus diesem Grunde schon dem Prinzip des Teetrinkens. Die Ostfriesen nutzten die Teestunde als Pause, als Zeit ohne Arbeit. Das Übergießen der Teeblätter mit dem kochenden Wasser das Knistern des Kandis beim Eingießen des Tees und als Abschluß die Wolke welche die Sahne in die Tasse zaubert. Tee ist Meditation.

Freitag, 11. Januar 2008

Bootcamps bald auch in Deutschland

bootcamp2
Nein nicht so eins.

bootcamp
So eines.

Endlich wird hart durchgegriffen. Wer hat es nicht schon einmal selber erlebt? Da geht man nachts durch die Strasse und macht eine übliche Ausweiskontrolle bei Jugendlichen und wird einfach angepöbelt oder zusammengeschlagen.
Da muss eingegriffen werden und vor allem durchgegriffen, Roland Koch macht es vor. Ganz selbstlos und ohne Wahlkampfgedanken fordert er ein schärferes Jugendstrafrecht und die Abschiebung krimineller Ausländer. Na Heissa Hoppsassa, da johlt der Stammtisch und die Justiz weiss gar nicht wohin mit den vielen tollen Strafgefangenen, die jetzt mal so richtig lernen wo der Hammer hängt. In Bayern denkt man über die Errichtung von Bootcamps nach und um dem ganzen eine gewisse Würze zu geben soll eines davon in Wildbad Kreud entstehen, na das wäre doch auch eine Alternative für die Klausurtagung. Bootcamp statt Kloster, damit die Politiker mal ordentlich auf Touren kommen.

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RokkerMur - 18. Jan, 04:03

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