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Sonntag, 8. Februar 2009

Oh mein Gott

Da fällt mir auch nix zu ein.

Samstag, 6. Dezember 2008

Die Bahn kommt, vielleich!

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wenn einer eine Bahnreise tut, dann kann er noch mehr erzählen, nur wird es selten begeistert sein. Die Deutsche Bahn ist vielleicht die letzte Möglichkeit pures und absolutes Abenteuer zu erleben. Man ist den Kräften der Natur und der Willkür hilflos ausgeliefert, es soll Menschen geben, die im Angesicht der deutschen Bahn bereits in die Anbetung von Geistern und kruden Naturreligionen verfallen sind. Nirgendwo wird dem Menschen seine eigene Macht- und Bedeutungslosigkeit mehr bewusst als bei der Bahn.

Es hat fast schon etwas philosophisches eine Bahnreise anzutreten. Man wirft alle irdischen Fesseln ab und übergibt die Kontrolle über sein Leben und dessen weiteren Verlauf, ganz in die Hände des Systems Bahn. Ist das nicht wahre und tiefe Askese? Fühlt man sich im Abteil nicht wie der frühchristliche Mönch in seiner Klause? Nein? Naja vielleicht wirklich nicht.

Die meisten Menschen reagieren auf eine Reise mit dem Börsenfähigen Unternehmen Bahn mit Hass und einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen. Man beginnt eine tiefe Abneigung gegen ein eigentlich Umweltfreundliches und somit per se gutes Verkehrsmittel zu empfinden. Sei es die Unzuverlässigkeit, der miese Service oder die schier unmöglichen Reaktionen des Personals auf Beschwerden. Merke der Bahner an sich ist ein ganz besonderer Menschenschlag, daran ändert auch der Börsengang oder Service Point wenig, Bahner bleibt Bahner. Die über Generationen weitergegebene Dickfelligkeit und Ignoranz dieses Menschenschlages lässt sich auch nicht durch aufgesetzte Freundlichkeit kaschieren, kommt es hart auf hart zeigt der Bahner sein wahres Gesicht. Da werden minderjährige Schüler auf Bahnhöfen mitte in Ostdeutschland (man Stelle sich das einmal vor) aus dem Zug geworfen, oder die Frage warum der eigentlich gebuchte Zug über Ostsibirien umgeleitet wird und weder über Bordbistro noch Toiletten verfügt mit einem simplen „Tja isso“ kommentiert, der Bahner bleibt ein besonderer Mensch.

Möchten sie also pünktlich und entspannt ans Ziel kommen, während sie für sonniges Sommerwetter sorgen, kaufen sie sich einen 12 Zylinder Mercedes. In diesem Sinne gute Nacht.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Sarah Pallin und der Truthahn

Nach der jährlichen Truthahnbegnadigung gab Sarah Pallin ein Interview. Man achte auf den Hintergrund.

Samstag, 29. November 2008

Advent Advent....

Endlich ist es soweit, es ist Advent und somit auch die Zeit gemütlich zuhause zu bleiben und den Tag zu geniessen. Was den Durchschnittdöskopp natürlich dazu veranlasst Zubehör für das sogenannte home cocooning zu erwerben. Da werden flauschige Homesocks, Kuscheldecken in tralala Optik und Dekoartikel für seelisch abartige erworben. Als ob die durchschnittliche Wohnhölle mit der Kiefernschrankwand Skagerak aus dem Möbelmarkt nicht schon grauenhaft genug wäre, schmeist man sich in den Hausanzug, um neben der Geschmacklosigkeit der eigenen Inneneinrichtung nicht weiter aufzufallen.
Dazu konsumiert der Adventsdepp noch wunderbare Weihnachtstees oder Glühwein aus dem Baumarkt (Vierter Gang rechts bei der Möbelbeize). Als ob das alles nicht noch schlimm genug wäre, hat das verkaufende Gewerbe die Weihnachtswahnsinnigen als lohnende Zielgruppe entdeckt. Kein Geschäft in dem man nicht noch irgendwo Dekomüll erwerben könnte, selbst der Kaffeeröster ist sich nicht zu schade die 2m Leuchtgirlande Hirntot ins Sortiment zu nehmen. Seit neuestem gibt es die flauschigen Homesocks übrigens auch für Männer, wenn es sowas wie kosmische Gerechtigkeit gibt muss jedem Mann der sowas trägt augenblicklich der Schwanz abfallen.landbote

Dienstag, 5. Februar 2008

SPD fordert Sozialismus für Kinder.

Kinderfreibetrag kürzen um Kinderarmut zu bekämpfen. Da behauptet der Genosse Jüttner, Kindergeld und Freibetrag würde nutzlos verpuffen, da die Eltern das Geld für eigenen Bedürfnisse ausgeben. Richtig Herr Jüttner. Darauf kann es natürlich nur eine Antwort geben, den Sozialismus im Kinderzimmer, wenigstens für die lieben Kleinen soll der Traum des Trierer Corpstudenten Karl Marx endlich Wirklichkeit werden. Statt Geld gibt es jetzt Schulspeisungen und Sachleistungen, toll. Endlich wird der Sozialismus in Maoistischer Tradition von ganz unten eingeführt, wir fangen bei den Kleinsten an, die können sich ja schließlich nicht wehren.
Nach einer Schulzeit ohne Kontakt zu schnödem Mammon werden die so herangezogenen Jungsozialisten sicherlich hervorragende Vorreiter für die Revolution abgeben, sozusagen die von oben verordnete Revolution von unten, ob das jetzt noch rein maoistisch oder marxistisch ist lässt sich nicht mehr klären, auf jeden Fall gibt es dann endlich Revolution. Mit Revolutionen kennt der Sprecher der Arbeitsgruppe Kinderarmut Wolfgang Jüttner auch besonders gut aus, er hat eindrucksvoll bewiesen, dass links von der Linkspartei noch reichlich was zu holen ist. Von Jüttner lernen heisst siegen lernen, herzlichen Glückwunsch. Von den armen nehmen um es ihnen so wieder zu geben, wie man es für richtig hält, wunderbar, besser kann Sozialismus nicht funktionieren.

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