Der User
Ich hatte mich ja bereits in der Vergangenheit über den Anwohner als schlimmste Form menschlichen Lebens ausgelassen, nun möglicherweise habe ich mich geirrt. Denn der schlimmste Mensch im ganzen Land ist nicht der Denunziant, sondern der User. Genau genommen der Kommentierende User.
Wie Pilze sind Sie in den vergangenen Jahren aus dem Boden geschossen die Kommentarfunktionen auf den unterschiedlichen Nachrichtenseiten dieser Republik. Ob es nun Spiegel online ist, wo die Funktion noch euphemistisch als Forum bezeichnet wird, oder Bild online überall dürfen User Ihre Meinung abladen und davon machen bestimmte Menschen mehr als reichlich Gebrauch. Übrigens sind die Unterschiede in der Qualität der Userkommentare zwischen Bild und SPON sehr gering.
Es ist schon lustig was für Menschen sich vornehmlich auf diesen Seiten tummeln, wenn man die Beiträge liest scheint es sich um verbitterte Frührentner mitte vierzig zu handeln, die seit einigen Monaten ihr Haus nicht mehr verlassen haben. Menschen, die mindestens zwei Billyregale voller Bücher aus dem Koppverlag besitzen. Es ist exakt die Sorte Mensch, deren ableben erst bemerkt wird, wenn es im Treppenhaus anfängt zu müffeln. Mag sein, dass ich mich zu sehr aufrege, aber der Frust ist zu groß.
Egal um was es in einem Artikel geht, ob nun ein grausiges Unglück oder ausnahmsweise mal eine wirklich gute Nachricht. Die Kommentare ähneln sich. Da wird Häme über Opfern ausgegossen, oder die Weltverschwörung gepredigt, da werden krudeste Thesen gedroschen und voller Neid und Mißgunst auf jene geschielt, die glücklich sind. Wenn das die demokratisierung der Meinung im Internet ist, dann bin ich ein Anhänger der Monarchie. Was gewinnt die Welt durch Kommentare? Wenn jemand etwas kluges von sich geben möchte kann er ja einen Leserbrief schreiben, wie in der guten alten Zeit der Printmedien. Dann hätten die armen Onlineredakteure auch endlich mal wieder Zeit was anderes zu tun, als den Müll aus dem Kommentarbereich zu tragen.
Wie Pilze sind Sie in den vergangenen Jahren aus dem Boden geschossen die Kommentarfunktionen auf den unterschiedlichen Nachrichtenseiten dieser Republik. Ob es nun Spiegel online ist, wo die Funktion noch euphemistisch als Forum bezeichnet wird, oder Bild online überall dürfen User Ihre Meinung abladen und davon machen bestimmte Menschen mehr als reichlich Gebrauch. Übrigens sind die Unterschiede in der Qualität der Userkommentare zwischen Bild und SPON sehr gering.
Es ist schon lustig was für Menschen sich vornehmlich auf diesen Seiten tummeln, wenn man die Beiträge liest scheint es sich um verbitterte Frührentner mitte vierzig zu handeln, die seit einigen Monaten ihr Haus nicht mehr verlassen haben. Menschen, die mindestens zwei Billyregale voller Bücher aus dem Koppverlag besitzen. Es ist exakt die Sorte Mensch, deren ableben erst bemerkt wird, wenn es im Treppenhaus anfängt zu müffeln. Mag sein, dass ich mich zu sehr aufrege, aber der Frust ist zu groß.
Egal um was es in einem Artikel geht, ob nun ein grausiges Unglück oder ausnahmsweise mal eine wirklich gute Nachricht. Die Kommentare ähneln sich. Da wird Häme über Opfern ausgegossen, oder die Weltverschwörung gepredigt, da werden krudeste Thesen gedroschen und voller Neid und Mißgunst auf jene geschielt, die glücklich sind. Wenn das die demokratisierung der Meinung im Internet ist, dann bin ich ein Anhänger der Monarchie. Was gewinnt die Welt durch Kommentare? Wenn jemand etwas kluges von sich geben möchte kann er ja einen Leserbrief schreiben, wie in der guten alten Zeit der Printmedien. Dann hätten die armen Onlineredakteure auch endlich mal wieder Zeit was anderes zu tun, als den Müll aus dem Kommentarbereich zu tragen.
Legolas_LER - 28. Jan, 17:15
